Jakob - Hombach - Gedächtnis - Turnier 2015


Jakob-Hombach-Gedächtnis-Turnier 2015

Jakob-Hombach-Gedächtnisturnier – zum 20. Mal in Folge beim Hochneukircher Tennisclub

Dominik Pfeiffer hat die Chance auf eine Revanche für das im letzten Jahr an Raphael Özelli (nach Aufgabe) verlorene Finale nicht wahrgenommen, weil er sich zu einem anderen Turnier gemeldet hatte.

Aber auch ohne den amtierenden Weltmeister 35 war das Feld der Teilnehmer am diesjährigen JHGT hochkarätig besetzt: 17 der 29 gemeldeten Spieler zählen zu den Leistungsklassen 1-9 (3 sogar zur LK 1). Und es waren überwiegend gute Bekannte auf der Anlage an der Peter-Busch-Straße, die seit Jahren regelmäßig -  überwiegend aus den benachbarten Clubs Mönchengladbach, Odenkirchen, Giesenkirchen und Wickrath -  nach Hochneukirch kommen. Die Vorsitzende Edith Simaitis konnte als „Stammspieler“ Dr. Lutz Hähle (17mal), Gerrit Lotz (14mal) und Christoph Creutz (ebenfalls 14mal) – alle vom GHTC - hervorheben. Aber auch der HTC selbst schickt immer wieder seine eigenen Asse ins Feld: in diesem Jahr Markus Brendgen, Max Klöters, Holm Sinagowitz und Thomas Valva.

Bei bestem Tenniswetter wurde von Freitag an den zahlreichen Besuchern großartiger Tennissport geboten. Allerdings sorgten die Favoriten für den Turnier-Sieg spätestens in den Viertel-Finalspielen für „klare Verhältnisse“: In jeweils zwei souverän entschiedenen Sätzen qualifizierten sich Alexander Caspari (Kölner HTC), Raphael Özelli (GHTC MG), Gerrit Lotz (GHTC MG) und Johannes Lindmeyer (TC Grün-Gold Bensberg) für die Halbfinal-Spiele am Sonntag.

Hier setzte sich Özelli in Sätzen ungefährdet mit 6:1 und 6:0 gegen Lotz durch. Caspari hatte nach dem 1. mit 6:1 souverän abgeschlossenen Satz gegen Lindmeyer dann einige Mühe, nachdem er mit 1:4 zurückgelegen hatte, den 2. Satz mit 7:5 für sich zu entscheiden. Besonders diese Phase des Spiels zeigte hohe sportliche Dramatik.

Das Endspiel Özelli - Caspari ließ zunächst einen sicheren Sieg Özellis erwarten, der den 1. Satz mit 6:2 gewann. Doch dann drehte Caspari das Match mit einem beeindruckenden Krafteinsatz und entschied den Satz mit 6:3 für sich.

Über weite Strecken blieb jetzt die Partie ausgeglichen, und in langen Ballwechseln im Wesentlichen von der Grundlinie aus verlangten sich die Kontrahenten alles ab. Punkt für Punkt spielten sie sich im regelmäßigen Wechsel an das Satz- und Spielende heran. Und als dann beim Stand von 6:5 für Özelli die Entscheidung unmittelbar bevorstand, musste dieser verletzt das Spiel aufgegeben und Caspari den Turniersieg überlassen.

Nach 2014 konnte das JHGT also wieder nicht „regulär“ zu Ende gespielt werden. Während im Vorjahr noch Özelli davon profitiert hatte, hatte er in diesem Jahr selbst das Nachsehen.

Das Publikum, das das überaus spannende Endspiel begeistert verfolgt hatte, blieb etwas ratlos zurück.

Bei der Siegerehrung, die – nach Dankesworten der Vorsitzenden Simaitis - in diesem Jahr der ehemalige Vorsitzende des HTC Hermann-Josef Krahwinkel vornahm, wurden Einsatz und Fairness aller Spieler besonders gelobt. Und die Zuschauer dankten Ihnen mit großem Applaus für hervorragendes Tennis.